Vogel-Lexikon · Wasservögel
Höckerschwan Steckbrief · Gesang · Verbreitung
Cygnus olor
Der Hoeckerschwan (Cygnus olor) ist mit 140-160 cm der groesste heimische Wasservogel - reinweisses Gefieder, oranger Schnabel mit charakteristischem schwarzem Hoecker (deshalb der Name). In Deutschland brueten 12.000-22.000 Paare. Eingebuergerter Neozoon, mittlerweile aber etablierter Brutvogel. IUCN: nicht gefaehrdet (LC).
Steckbrief in Kuerze: Der Hoeckerschwan wird 140-160 cm gross, wiegt 8-12 kg (groesster Flugvogel Mitteleuropas!) und hat eine Fluegelspannweite von 200-240 cm. Er lebt auf Seen und Fluessen, ernaehrt sich von Wasserpflanzen, und wird 15-25 Jahre alt.
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Vogelstimme
Gesang des Höckerschwans
Lautes Schwingenflug-Sirren - die Stimme nur in Ausnahmefaellen ('Mute' = stumm).
Zuletzt aktualisiert:
Hoeckerschwan erkennen
Sehr gross (140-160 cm, bis 12 kg) - schwerer Flugvogel Mitteleuropas. Reinweisses Gefieder, oranger Schnabel mit unverkennbarem schwarzem Hoecker an der Stirn (groesser beim Maennchen). Jungvoegel grau-braun gefleckt. Schwimmt mit charakteristisch nach hinten geknickter Halshaltung (S-Form), Singschwaene und Zwergschwaene halten den Hals gerade. Brutet auf Seen, Teichen, Fluessen - sehr territorial, kann Menschen angreifen.
Verbreitung des Höckerschwans
- Mittel- und Nordeuropa
- Vorderasien
- Eingebürgert in Nordamerika und Australien
Höckerschwan: Bildergalerie
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Häufige Fragen zum Höckerschwan
Wo lebt der Hoeckerschwan?
Auf Seen, Teichen, ruhigen Fluessen, Stadt-Parks in ganz Deutschland. Sehr anpassungsfaehig. Schwerpunkt: Norddeutsche Seenplatte, Berlin/Brandenburg, Bayern, NRW. Auf Stadtparks oft sehr zutraulich.
Ist er gefaehrlich?
Bei der Brut ja - sehr territorial. Maennchen koennen Schwimmer angreifen und mit Schnabel und Fluegelschlag verletzen. Im Winter sind sie deutlich friedlicher. Auch tatsaechlich Menschen-Todesfaelle dokumentiert (selten, aber moeglich).
Was frisst der Hoeckerschwan?
Reine Pflanzenfresser: Wasserpflanzen (Tausendblatt, Wasserpest, Hornblatt), Wassergras, Algen. Mit dem langen Hals erreicht er Pflanzen bis 1,5 m tief. Im Winter auch Wintersaat auf Aeckern (Konflikt mit Landwirten).
Sind Hoeckerschwaene heimisch?
Teilweise - die heutigen Bestaende sind aus mittelalterlichen Zoo-Bestaenden hervorgegangen (Parks adliger Hoefe). Ein originaerer Wild-Bestand existierte in Norddeutschland und Polen. Heute sind sie als 'heimisch' anerkannt.
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