Vogel-Lexikon · Singvögel
Fichtenkreuzschnabel Steckbrief · Gesang · Verbreitung
Loxia curvirostra
Der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) ist mit 15-17 cm ein farbenpraechtiger Fink mit einzigartig gekreuzten Schnabel-Spitzen - perfekt fuer Fichten-Zapfen. Maennchen ziegelrot, Weibchen olivgruen. In Deutschland brueten 11.000-19.000 Paare. Im Winter Invasionsvogel bei Zapfen-Mangel. Beruehmt: kann bei Schnee mitten im Winter brueten! IUCN: nicht gefaehrdet (LC).
Steckbrief in Kuerze: Der Fichtenkreuzschnabel wird 15-17 cm gross, wiegt 35-50 g und hat eine Fluegelspannweite von 27-30 cm. Er lebt in Fichten- und Kiefernwaeldern, ernaehrt sich von Nadelbaum-Samen, und wird 3-7 Jahre alt.
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- #Nadelwald
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Vogelstimme
Gesang des Fichtenkreuzschnabels
Hartes 'Gip-gip-gip' im Flug, dazu Gesang aus zwitschernden Tonfolgen.
Zuletzt aktualisiert:
Fichtenkreuzschnabel erkennen und Schnabel-Kreuzung
Etwa amselgross-kompakt. Maennchen ziegelrot-rosa, Weibchen olivgruen mit gelbem Ueberschimmer. Beide mit dunklen Fluegeln und dem charakteristischen gekreuzten Schnabel - obere und untere Schnabelspitze ueberkreuzen sich seitlich. Diese einzigartige Anatomie ermoegligt es, Fichten-Zapfen aufzuhebeln und Samen herauszupopeln. Beruehmtes Frueh-Bruten: Schon im Januar bei Schnee, weil Fichten-Zapfen reif sind.
Verbreitung des Fichtenkreuzschnabels
- Europa
- Asien
- Nordamerika
Fichtenkreuzschnabel: Bildergalerie
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Häufige Fragen zum Fichtenkreuzschnabel
Wo lebt der Fichtenkreuzschnabel?
Ausschliesslich in Fichten- und Kiefernwaeldern, vor allem Mittelgebirgen (Bayerischer Wald, Schwarzwald, Harz, Erzgebirge, Sauerland) und Alpen. In Tiefland selten als Brutvogel, aber im Winter ueberall.
Warum bruetet er im Winter?
Weil dann Fichten-Zapfen reif werden! Die Vogel-Brut wird also durch das Nahrungsangebot getaktet, nicht durch die Jahreszeit. Bei reichem Zapfen-Angebot brueten Fichtenkreuzschnaebel im Januar bei Schnee.
Was frisst der Fichtenkreuzschnabel?
Fast ausschliesslich Fichten- und Kiefern-Samen aus Zapfen. Mit dem gekreuzten Schnabel hebt er die Zapfenschuppen ab und entnimmt das Korn. Pro Tag braucht er 1.000-3.000 Samen.
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