Vogel-Lexikon · Watvögel
Rotschenkel Steckbrief · Gesang · Verbreitung
Tringa totanus
Der Rotschenkel (Tringa totanus) ist mit 27-29 cm ein mittelgrosser Watvogel mit auffaellig roten Beinen und Schnabel - daher der Name 'Waechter des Wattenmeers' (laute Alarm-Rufe). In Deutschland brueten 11.000-14.000 Paare - Rote Liste 3 (gefaehrdet). IUCN: nicht gefaehrdet (LC).
Steckbrief in Kuerze: Der Rotschenkel wird 27-29 cm gross, wiegt 110-160 g und hat eine Fluegelspannweite von 59-66 cm. Er lebt in Salzwiesen und Feuchtwiesen, ernaehrt sich von Wuermern und Krebsen, und wird im Schnitt 5-15 Jahre alt. Rote Liste 3.
- #Watvogel
- #Limikole
- #Rote Liste 3
- #Salzwiese
- #Waechter
Vogelstimme
Gesang des Rotschenkels
Lautes melodisches 'Tuh-uuh-uuh' - heller Alarm-Ruf im Brutgebiet.
Zuletzt aktualisiert:
Rotschenkel erkennen
Mittelgross (27-29 cm). Braun-grau mit dunklen Flecken (im Brutkleid stark gestreift), heller Bauch. Unverwechselbar: leuchtend ROTE Beine und roter Schnabel mit schwarzer Spitze (im Brutkleid). Im Flug: breite weisse Fluegel-Hinterkante - eindeutig erkennbar. Auffaelliger 'Waechter': bei Annaeherung von Praedatoren laut alarmierend, warnt alle Voegel im Wattenmeer.
Verbreitung des Rotschenkels
- Europa
- Asien
- Wintergäste in Afrika und Südeuropa
Häufige Fragen zum Rotschenkel
Wo lebt der Rotschenkel?
In Salzwiesen (Wattenmeer-Hauptbestand!), feuchten Binnenwiesen und an Brackwasser-Lagunen. Schwerpunkt: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern. Winter: an Kuesten und gelegentlich Suedfrankreich, Spanien.
Was unterscheidet Rot- und Gruenschenkel?
Rotschenkel: ROTE Beine und Schnabel, kleiner, kraeftiger gestreift. Gruenschenkel: GRUENE Beine und Schnabel, groesser, eleganter, mehr Weiss im Gefieder. Beide oft im selben Watt-Habitat - leicht zu trennen.
Was frisst der Rotschenkel?
Wuermer (Wattwurm!), Krebse, Schnecken, Wasserinsekten, Kleinkrustaceen. Stochert mit dem Schnabel im Watt - die roten Beine erlauben langes Stehen im flachen Wasser.
Ähnliche Vögel im Lexikon
Weitere Arten, die in ähnlichen Lebensräumen vorkommen oder häufig verwechselt werden.